Häufig schwierig festzustellen

Viele Menschen suchen lange nach der Ursache ihrer Beschwerden. Denn die Histamin-Symptome sind unspezifisch. Das bedeutet: Sie können auch viele andere Ursachen haben. Da der Histamingehalt in Lebensmitteln oft schwankt, lässt er sich nicht problemlos erkennen.

Probleme mit Histamin: Wie machen sie sich bemerkbar?

Zu den üblichen Reaktionen zählen Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Hautausschläge oder Atembeschwerden. Ganz oft ähneln die Anzeichen einer Allergie. Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausfallen – von einer vorübergehenden Schnupfennase bis zu schweren Migräneanfällen. Auch die Reaktionszeit ist unterschiedlich. Meist treten bereits nach zehn Minuten Symptome wie anfallsartige Hautrötungen („Flush“) oder eine laufende Nase auf. Es kann aber auch nach einer Stunde erst zu Bauchgrummeln oder Durchfall kommen.

Manchmal treten Beschwerden wie Kopfschmerzen sogar noch später auf, manchmal sogar erst am nächsten Tag. Da der Histamingehalt in Lebensmitteln oft schwankt, lässt er sich nicht problemlos erkennen und oft reagiert man an manchen Tagen unterschiedlich auf die gleichen Lebensmittel.

So sehen übliche Reaktionen auf Histamin aus

  • Kopfschmerzen
    Kopfschmerzen nach dem Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel können sich schnell oder zeitlich versetzt entwickeln. Auch Migräne-Attacken können darauf hindeuten, dass der Körper Histamin nicht ausreichend abbauen kann.

  • Atembeschwerden
    Die Atemwege können ebenfalls betroffen sein. Dies kann sich durch Hustenreiz, eine verstopfte oder laufende Nase bis hin zu asthmaähnlichen Anfällen äußern.

  • Hautausschlag
    Die Haut kann auf den gestörten Histaminabbau mit Ausschlag, Juckreiz, Schwellungen oder Rötungen reagieren.

  • Herz-Kreislauf
    Histaminprobleme können sich durch Herzklopfen oder als Schwindelgefühl bemerkbar machen.

  • Magen-Darm-Beschwerden
    Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Krämpfe oder Blähungen sind typische Beschwerden. Sie zeigen sich meist erst mindestens eine Stunde nach dem Verzehr.

Diagnose einer Histaminintoleranz

Viele Menschen suchen lange nach der Ursache ihrer Beschwerden. Denn die Histamin-Symptome sind unspezifisch. Das bedeutet, dass sie auch viele andere Ursachen haben könnten.

Folgende Möglichkeiten stehen Ihrem Arzt zur Verfügung, um Histamin als Ursache der Beschwerden festzustellen:

Symptom- und Ernährungstagebuch

Eine gute Möglichkeit ist ein Symptom- und Ernährungstagebuch. Darin sollten Betroffene sehr genau notieren, welche Lebensmittel und wie viel davon sie über den Tag gegessen haben und welche Beschwerden wann aufgetreten sind.

Ausschluss anderer Ursachen

Gleichzeitig sollte der Arzt andere Ursachen für die Beschwerden ausschließen. Insbesondere sollten einschlägige Haut- und Bluttests eine allergische Reaktion ausschließen.

Messung der DAO-Aktivität

Die Unverträglichkeit lässt sich auch über die Messung der Aktivität von DAO im Blut erkennen. Was man dabei wissen sollte: Der DAO-Spiegel im Blut schwankt zum Beispiel auch durch Stress und andere Belastungen.

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Wenn Histamin nicht ausreichend abgebaut werden kann

Histaminintoleranz

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