Damit Laktose den Alltag nicht (mehr) bestimmt

Wenn Sie normale Milchprodukte nur schlecht vertragen, sind Sie in guter Gesellschaft. Denn die Laktoseintoleranz betrifft etwa jeden 5. Menschen in unseren Breiten.1 Mittlerweile lässt sich die Unverträglichkeit einfach und schnell diagnostizieren. Mit einer angepassten Ernährungsweise können Sie künftig beschwerdefrei Ihr Essen weiterhin genießen.

Welche Symptome können bei Laktoseintoleranz auftreten?

Milchzucker (Laktose) wird normalerweise im Dünndarm vom Enzym Laktase gespalten und dadurch für den Körper verwertbar. Ist das Enzym nicht in ausreichender Menge verfügbar, wandert der Milchzucker weiter in den Dickdarm. Die dort ansässigen Bakterien wandeln Laktose in verschiedene Gase wie Kohlendioxid, Wasserstoff oder Methan und kurzkettige Fettsäuren um. Das verursacht zusammen mit einem Wassereinstrom in den Darm eines oder mehrere der folgenden Symptome:

  • Bauchgrummeln/Darmgeräusche

  • Blähungen

  • Völlegefühl

  • Blähbauch

  • Übelkeit

  • Durchfall 

  • Müdigkeit

  • Kopfschmerzen

Die Beschwerden treten in der Regel eine halbe Stunde nach dem Verzehr laktosehaltiger Nahrungsmittel auf. Am stärksten sind sie nach etwa eineinhalb bis zwei Stunden.

Warum kommt es immer öfter zu einem Laktasemangel?

Die Laktoseintoleranz ist eine der häufigsten enzymbedingten Nahrungsmittelunverträglichkeiten und nimmt auch bei uns in Österreich zu. Dies hat mehrere Gründe:

  • Immer häufiger werden Milchtrockenprodukte für Snacks, Backwaren und Süßigkeiten verwendet.

  • Schlechte Essgewohnheiten (wenig Gemüse, viele Fertigprodukte, Snacks) führen dazu, dass der gegessene oder getrunkene Milchzucker sehr schnell im Darm landet. Das Enzym Laktase ist damit überfordert.

  • Außerdem verändert sich damit das Mikrobioms – aber leider nicht zum Guten. Der Darm enthält weniger „gute“ Milchsäurebakterien, die mit ihrer Laktase die Spaltung von Laktose unterstützen würden.

Gut zu wissen! Laktoseintoleranz kommt leider selten allein. Oft kommt es vor, dass Menschen aufgrund eines Schleimhautschadens des Darms gleich mehrere Unverträglichkeiten zu „verdauen“ haben. So kommt die Laktoseintoleranz häufig gemeinsam mit Fruktosemalabsorption, Reizdarm oder Zöliakie vor.

Unser Tipp: Für besondere Anlässe oder wenn Sie mal nicht wissen, wie viel Laktose in Ihrem Essen steckt, gibt es Hilfe aus der Apotheke. Das in LACTOSOLV® enthaltene Enzym spaltet den Milchzucker bereits im Magen auf. So übernimmt das Nahrungsergänzungsmittel die Funktion der bei Laktoseintoleranz fehlenden körpereigenen Laktase. Es ermöglicht damit einen beschwerdefreien Genuss von Milchprodukten und anderen laktosehaltigen Produkten.

LACTOSOLV®

Hilft auf natürliche Weise bei Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz

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Quelle:

1 https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/20-05-2019-laktoseintoleranz-ein-update-zu-entstehung-und-therapie/